Werkstattbericht
 
 
 Klasse 2c, ev. Rel.
 
 
 
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Ausgangsituation
Während des Unterrichts fragte eine Schülerin: "Herr Nübling, erstellen wir wieder ein Buch wie bei der Josephsgeschichte?" 
Daraufhin befragte ich die Schüler nach ihren Erfahrungen mit dem Computer und brachte die Idee ein, das Abrahambuch mit Hilfe des Computers zu fertigen. 
Die Begeisterung war groß!
(Die Voraussetzung günstig. Diese Klasse hat nur 10 Schüler. Mit der Parallelklasse im anderen Schulhaus, die 30 Schüler hat, hätte ich dieses Vorhaben nicht eingehen können.) 
Unser Vorgehen:
1. Redaktionssitzung: 

Wir legten die Seiten und die Inhalte der Seiten fest. Jedes Kind übernahm die Verantwortung für eine Seite. 

2. Produktion 

Bilder wurden gemalt, abgepaust, gezeichnet. Zu den Seiten wurden die Texte geschrieben. Alles konventionell auf Papier. 

3. Prüfung der Ergebnisse 

Alle Ergebnisse wurden gesichtet und bewertet. Einzelnes musste neu erstellt, manches musste ergänzt werden. 

4. Eingabe 
Für eine Unterrichtsstunde richtete ich drei Computer. Zwei zur Texteingabe, einen zum Scannen der Bilder. 

     Texteingabe: 

Immer drei Kinder waren an einem Computer zum Tippen mit folgender Rollenverteilung: 
      ein Kind tippt, ein Kind diktiert, ein Kind kontrolliert. 
Die Aufgaben wurden regelmäßig gewechselt. 
An einem Nachmittag kamen für eine Stunde freiwillig drei Buben, um zu tippen, an einem zweiten Nachmittag zwei Mädchen. 
Ich war erstaunt darüber, wie die Kinder mit dem Tippen zurecht kamen. 
Zwei Kinder schrieben am Computer zuhause und brachten die Daten auf einer Diskette zur Schule. 

       Scannen: 

Jedes Kind bediente unter meiner Anleitung den Scanner und übertrug so das Bild in den Ordner Klasse 2c. 

5. Gestaltung der Seiten  

Dies habe ich unter Netscape  vorgenommen. Hier konnte ich anwenden, was ich zur Zeit im Kurs für Multimediaberater gelernt habe. 

6. Umgang mit dem Buch 

In einer weiteren Stunde übten die Schüler die Navigation im Buch und blätterten von Seite zu Seite und lasen das Buch sich gegenseitig vor. 

7. Präsentation 

Geplant ist, dass die Schüler "ihr" Abrahambuch den Eltern und der Lehrerkonferenz vorstellen. Sie sollen dabei über ihre Arbeit berichten und darstellen, was sie gelernt haben. 

8. Ausgabe 
 
Jedes Kind erhält das Abrahambuch auf Diskette und ausgedruckt auf Papier.